Seidenübungen – ein Glück

Foto: ©Bianca Schmidt_Blieckfaenge
Foto: ©Bianca Schmidt_Blieckfaenge

Seidenfaden-Qigong ist das freieste Qigong, das ich kenne. Nicht weil es keinen Regeln folgen würde. Auch bei den Seidenübungen richten wir uns nach klaren Kriterien aus und folgen auch einer Routine – oder mehreren, je nach Bedarf und Tradition. Die Seidenübungen bieten eine große Vielfalt für jeden Bedarf.

Die grundlegendsten Formen der Seidenübungen habe ich in meinem Buch „Die Kraft des Qigong – Gleichgewicht in allen Lebenslagen“ erklärt. Mit ihnen lösen wir unseren ganzen Körper bis in die tiefsten Faszialebenen hinein. Und können auch Glückszustände erfahren wie die, von denen im Buch über das Chan Mi Gong die Rede ist – dessen erste Basisübung auch bei bestimmten Seidenfaden-Routinen mit drin ist, soviel kann ich versprechen.

Abseits der kreis- und 8erförmigen Seidenpfade können wir je nach Lust und Tagesform auch in einen etwas stärker dehnenden und lösenden Bewegungsmodus gehen. Dabei kommen wir rasch im Taiji Dao Yin an, den Seidenübungen des Chen-Taijiquan Kleinen Rahmens. Dieses Dao Yin-Seidenfaden-Qigong empfinde ich persönlich wie das Drehen eines Zündschlüssels für Atmung und Wärme. Gerade in den Wintermonaten, aber auch abends vor dem Einschlafen oder zum Aufwärmen vor dem Taijiquan (Tai Chi) meiner Erfahrung nach eine schöne Sache.

Wir erfahren, was Seidenübungen neben sanft und ziehend ausgeführten Übungen noch sind. Die nächste Gelegenheit hierfür habt ihr vom 19.1. bis 16.1.2026 – montags 18.30 bis 19.30 Uhr in der „Schönen Aussicht“ in Wiesbaden.

Entscheiden Sie sich/entscheide Dich schnell: Anmeldeschluss ist Montag, 12.1.2026.

Midia Nuri: Die Kraft des Qigong, Verlag Meyer & Meyer