Ab nach draußen

Das Wetter lässt zum Glück nun doch hoffen, dass wir am kommenden Donnerstag nicht bis zu den Knöcheln im Schnee einsinken werden. Es riecht bereits zart nach Frühling. Ich freue mich daher besonders auf das Training im Wiesbadener Kurpark, das bald beginnt.

Draußen zu üben ist eine feine Sache. Es liegt auf der Hand: Wir atmen frische Luft. Die Naturgeräusche und auch das allmählich wieder sprießende Grün tun uns gut, das haben Studien bestätigt. Die Luft ist dank der Bäume um uns herum reicher an Sauerstoffionen, auch das hilft unserer Gesundheit. Und wenn die Sonne hervorkommt, bilden wir auch wieder auf natürlichem Weg das für die Aufnahme von Calcium in die Knochen unbedingt notwendige Vitamin D. Üben im Freien Studien kurbelt zudem einer Studie zufolge die Produktion von Glückshormonen stärker an, als drinnen zu üben.

Viele gute Gründe also für Qigong und Taijiquan im Freien.

Wichtig ist allerdings, dass wir uns gut einpacken. Also auch wenn die Sonne scheint, empfehlen sich für die kühle und auch Übergangszeit möglichst:

  • eine warme und winddichte Jacke,
  • Wollsocken in den Trainingsschuhen
  • bei kaltem Wetter außerdem lange Unterwäsche unter der Trainingskleidung.

Ich persönlich bin Fan von Mützen und kann diese nur wärmstens empfehlen. Wind ist nach traditioneller chinesischer Medizinlehre (TCM) die „Speerspitze aller Krankheiten. Vor ihm sollten wir uns also auch und gerade beim Training von Qigong und Taijiquan gut schützen.

Bei dann sicher demnächst auch rasch wieder wärmer werdendem Wetter hat sich bei mir zum Wechseln eine Steppweste sehr bewährt – sehr empfehlenswerter Teil eines sinnvollen Zwiebellooks im Wechsel mit dann vielleicht beim Training auch mal zu warmer Winter- beziehungsweise Windjacke.

Und noch ein Tipp: Wertsachen am besten zuhause oder im Büro bzw. Auto lassen. Wir legen sie zwar stets so, das sie im Blick und dadurch auch zumindest etwas geschützt sind – aber sicher ist sicher.

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